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Aortenisthmusstenose



Abb. 17: Einengung der Körperschlagader (Stern) nach Abgang der linken Armarterie

Bezeichnung: Verengung der Körperschlagader (Kürzel: Ista oder Coa)

Beschreibung: Die Verengung besteht in der absteigenden Körperschlagader unmittelbar nach dem Abgang der linken Armarterie (* in Abb. 17). Sie kann entweder isoliert oder zusammen mit anderen Herzfehlern (z.B. Ventrikelseptumdefekt, bikuspider Aortenklappe, schmaler linker Herzkammer, schmaler Mitralklappe, offener Ductus arteriosus) vorliegen.

Krankheitszeichen: Herzgeräusch am Rücken, Wadenschmerzen nach Belastung, schlecht tastbare Leistenpulse und Blutdruckdifferenz zwischen Armen und Beinen! Im frühen Säuglingsalter beschleunigte Atmung, schlechtes Trinkverhalten, Entwicklung eines Herzversagens.


Therapie: Bei Beschwerden, einem erheblich erhöhten Blutdruck bzw. bei einer Blutdruckdifferenz zwischen Armen und Beinen von mehr als 20 mmHg in Ruhe muss die Engstelle beseitigt werden.
Die Behandlung kann in einer Ballondilatation, einer Stentimplantation oder in einer Operation bestehen. Wir bevorzugen im Neugeborenenalter die Operation, ab dem 1. Lebensjahr die Ballondilatation und ab dem 10. Lebensjahr die stent-Implantation. Im Notfall, d.h. wenn es schon zu einer erheblichen Herzschwäche gekommen ist und eine Operation mit erhöhtem Risiko verbunden wäre, kann auch beim Neugeborenen oder kleinen Säugling ein Stent eingesetzt werden.
Bei der Operation kommen heute vor allem zwei Methoden zum Einsatz:
Heraustrennen der Stenose und Schaffung einer breiten Verbindung zwischen absteigender Körperschlagader und Aortenbogen (Abb. 18).
Subclavian-Flap-Technik, bei der nach Längsinzision des Aortenisthmus die durchtrennte linke Armarterie als Erweiterungsflicken Verwendung findet.
Nach einer Operation oder Katheterintervention können erneut Verengungen oder Gefäßerweiterungen (Aneurysma) auftreten. Daher ist eine lebenslange Nachsorge wichtig.

Langzeitprognose: Sehr gut. Nach der Operation ist mit einer guten körperlichen Belastbarkeit und unbeeinträchtigten Lebensführung zu rechnen. Bei diesen Patienten tritt gehäuft ein Bluthochdruck auf. In diesen Fällen muss zunächst eine erneute Verengung ausgeschlossen werden, bevor medikamentös behandelt wird!

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