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Offener Ductus arteriosus



Abb. 21: Offener Ductus arteriosus (Stern)

Bezeichnung: Offener Ductus arteriosus (Kürzel: PDA)

Beschreibung: Der Ductus arteriosus dient während der Embryonalzeit als Kurzschlussverbindung zwischen Lungen- und Körperschlagader (* in Abb. 21), um das Blut an der im Mutterleib funktionslosen Lunge vorbeizuschleusen. Normalerweise kommt es wenige Stunden oder Tage nach der Geburt zum spontanen Verschluss. Unterbleiben zuvor beschriebene Vorgänge, spricht man von einem offenen Ductus arteriosus. Dieser findet sich gehäuft bei unreifen Frühgeborenen.

Krankheitszeichen: Herzgeräusch. Bei großem Ductus finden sich: beschleunigte Atmung, Gedeihstörungen und gehäufte Atemwegsinfekte. Bei Frühgeborenen ist oft eine Entwöhnung von der Beatmung unmöglich.
Ein jahrelang offener Ductus arteriosus kann zu Herzklappenentzündungen, einer Herzschwäche oder zu einem Lungenhochdruck führen. Daher sollte ein offener Ductus, der zu Krankheitszeichen führt, verschlossen werden.



Abb. 22: Verschluss des Ductus mittels Spirale

Therapie: Bei Frühgeborenen kann meist mit Hilfe von Medikamenten ein Ductusverschluss erzielt werden (z.B. mit Indometacin oder Ibuprofen). Ist dies nicht möglich erfolgt der operative Ductusverschluss über eine Eröffnung des Brustkorbes unter dem linken Arm.
Jenseits der Neugeborenenzeit kann ein offener Ductus heute in der Regel mit Hilfe eines Herzkathetereingriffes verschlossen werden. Dabei wird entweder eine Spirale (Abb. 22) oder ein wie ein Sektkorken geformter Gefäßstopfen eingebracht.

Langzeitprognose: Sehr gut. Nach der Operation ist mit einer guten körperlichen Belastbarkeit und unbeeinträchtigten Lebensführung zu rechnen.

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