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Abteilung für Kinderkardiologie  /  Spezifisch  /  Patienteninformationen  /  Infos zu Herzoperationen  /  Behandlung von Herzklappenfehlern
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Rekonstruktion der Herzklappen



Abb. 55: Bild eines Loches in einem Segel der Körperschlagaderklappe vor der Rekonstruktion. Der Defekt wird mit einem Instrument sondiert.

Zur Behandlung angeborener Herzklappenfehler stehen viele chirurgische Techniken zur Verfügung. Vereinfacht dargestellt wird dabei eine Einengung (Stenose, z.B. Aortenklappenstenose) durch Einschneiden der Aufhängung der Herzklappen, oder -Segel beseitigt ohne dabei eine wesentliche Undichtigkeit (Insuffizienz) der Klappe zu verursachen. Im Gegensatz dazu werden bei einer Insuffizienz der Klappe (z.B. linksseitige AV-Klappe bei atrioventrikulärem Septumdefekt) die Klappensegel miteinander vernäht, oder die Segelaufhängung verkürzt um die Dichtigkeit der Herzklappe zu verbessern.

Abgesehen von diesen klassischen chirurgischen Verfahren stehen uns verschiedene weitere Techniken mit teilweisem Klappensegelersatz, bzw. -rekonstruktion, oder Segelumpflanzung zur Verfügung. Diese Operationen können auch bei kleinen Kindern durchgeführt werden und kommen bei Spätkomplikationen einiger Kranksbilder zum Einsatz.

Herzklappenersatz: Chirurgie, Intervention, oder kombiniert (Hybrid)



Abb. 56: Bild aus dem Operationssaal während einer Hybrid-Operation bei einem kleinen Kind. Gut zu sehen ist die Durchleuchtungsanlage zur Steuerung des Eingriffes.

Der Goldstandard der Therapie ist der chirurgische Herzklappenersatz mit einer mechanischen oder biologischen Klappenprothese.

Die aktuell sehr schnelle Entwicklung im Bereich des interventionellen, d.h. über einen Katheter erfolgenden Einbau einer Klappenprothese hat auch bei Kindern in ausgewählten Fällen Anwendung gefunden. Eine Herzklappenprothese wird hierfür auf einen Ballon-Katheter zusammen gefaltet, in die gewünschte Position gebracht und dann dort mit Aufblasen eines Ballons entfaltet. Die Leisten- und Halsgefäße sind bei Kindern zu klein für diesen Katheter, so dass hier ein kombiniertes Verfahren angewendet wird (Hybrid-Operation, Abb. 56).

In einer Hybrid-Operation legt der Chirurg zunächst das Herz frei und sichert die Punktionsstelle mit einer Naht. Anschließend schiebt der Kinderkardiologe den Katheter durch diese Naht ins Herz hinein und entfaltet unter Röntgen- oder Ultraschall-Kontrolle die Herzklappe in die richtige Position. Hiermit können die Komplikationen einer großen Herzoperationen mit HLM-Einsatz vermieden werden.

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