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Truncus arteriosus communis



Abb. 39: Ursprung der Lungenschlagader und der Körperschlagader aus einem gemeinsamen Gefäßstamm (Stern) in Kombination mit einem Kammerscheidewanddefekt

Bezeichnung: Abgang der Lungen- und Körperschlagader aus einem gemeinsamen Gefäßstamm (Kürzel: TAC)

Beschreibung: Kennzeichen dieses Herzfehlers ist ein kurzer gemeinsamer Gefäßstamm, aus dem die Lungen- und Körperschlagader abgehen (Abb. 39). Dieser gemeinsame Gefäßstamm geht über eine einzige Herzklappe aus dem Herzen ab, die meist fehlerhaft ausgebildet und undicht bzw. verengt ist. Es findet sich zusätzlich immer ein direkt unter dieser Klappe gelegener Kammerscheidewanddefekt. Je nach Abgangsmuster der Lungenschlagader aus dem gemeinsamen Gefäßstamm werden 4 Typen unterschieden.

Krankheitszeichen: Herzgeräusch. Im Neugeborenenalter bereits Zeichen der vermehrten Lungendurchblutung: beschleunigte Atmung, Trinkschwäche, Schwitzen, vergrößerte Leber.



Abb. 40: Nach Verschluss des Kammerscheidewanddefektes (rot), Trennung der Gefäße (rot) und Verbindung der Lungenschlagader mit der rechten Herzkammer über ein klappentragendes Rohr (blau)

Therapie: Wir führen die Operation, durch die Lungen- und Körperkreislauf getrennt werden, in der Regel in der 3. oder 4. Lebenswoche durch. Sie besteht in einem Flicken-Verschluss des Kammerscheidewanddefektes, Heraustrennen der Lungenschlagader und Anschluss an die rechte Herzkammer mit einem klappentragenden Rohr sowie Verschluss der Körperschlagader mit einem Flicken (Abb. 40). Unmittelbar nach der Operation besteht ein mögliches Risiko in einem plötzlichen krisenhaften Anstieg des Blutdruckes in der Lungenschlagader.  

Langzeitprognose: Meist gut; in erster Linie abhängig von dem Entwicklungszustand der Lungenarterien. Das implantierte klappentragende Verbindungsrohr muß entsprechend des Körperwachstums oder bei Verkalkungen im Lauf des Lebens mehrfach ausgewechselt werden.

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