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Giessen-Prozedur



Abb. 53: Giessen-Prozedur bei einem Hypoplastischen Linksherzsyndrom: Beide Lungenarterienäste sind mit einem schmalen Bändchen etwas eingeengt (rot).

Wir führen die Giessen-Prozedur typischerweise bei folgenden Patienten durch:

  • Patienten mit einer kritischen Verengung der Körperschlagaderklappe können eine sehr kleine linke Herzkammer haben, so dass nach der Geburt nicht klar ist, ob diese jemals ihre normale Funktion erlangen wird. Es besteht hier also ein Grenzbefund zum Hypoplastischen Linksherzsyndrom. Um einer solch kleinen und meist funktionsgestörten linken Herzkammer Zeit zur Erholung zu geben, ist gelegentlich die Durchführung der sogenannten Giessen-Prozedur zu empfehlen.
  • Bei untergewichtigen Frühgeborenen mit einer sehr kleinen linken Herzkammer, die eine Norwood-Operation mit großer Wahrscheinlichkeit nicht überstehen würden. Das kleinste Frühgeborene, bei dem wir diese Giessen-Prozedur erfolgreich durchgeführt haben, wog 1200 g. Dies ist möglich, da der operative Eingriff ohne Herz-Lungen-Maschine erfolgt.



Abb. 54: Als zweiter Schritt dieser Prozedur wird der Ductus arteriosus mit einem Stent offen gehalten (blau).

Unter der Giessen-Prozedur verstehen wir die folgende Kombination eines katheterinterventionellen und eines herzchirurgischen Eingriffes:

Zunächst wird nach der Geburt der Ductus arteriosus mit einem Medikament (Minprog®) offen gehalten und dann operativ beide Lungenarterienäste mit einem schmalen Bändchen etwas eingeengt (Abb. 53). Dadurch wird eine Überflutung der Lunge verhindert und das Blut stärker über den offenen Ductus arteriosus in die Körperschlagader geleitet. Anschließend wird im Herzkatheterlabor der Ductus arteriosus mit einer Gefäßstütze (= stent) versorgt, damit er dauerhaft offen bleibt (Abb. 54). Das o.g. Medikament Minprog® kann dann abgesetzt und das Kind in der Regel nach Hause entlassen werden.

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